
Ruhr Diamonds
Junge Stimmen und frische Klänge im Wunderland.
Bei Ruhr Diamonds bieten sich einzigartige Gelegenheiten, talentierte Musikschaffende aus der Region kennenzulernen. Jeden Samstagabend treten aufstrebende Musiker:innen aus dem Ruhrgebiet im Festivalzentrum an der Jahrhunderthalle auf. Die Konzerte im Wunderland bieten nicht nur kostenlosen Eintritt, sondern auch die Chance, neue, kreative Klänge aus der Region zu entdecken und zu erleben.
Joel-Joao (23. August)
Der junge Musiker Joel-Joao ist Singer/Songwriter aus Köln, früher Dortmund. Er ist auch mit seiner Band aktiv. Joel-Joao macht seit über 10 Jahren Musik und durfte schon auf vielen Veranstaltungen und Bühnen in ganz Deutschland auftreten und seine Kunst präsentieren. Er liebt die Musik und möchte diese Liebe mit anderen Menschen teilen, indem er sie zum Mitsingen animiert oder sie in seinen Workshops (Musik, Songwriting und Spoken Word) begleitet. In seiner Musik finden sich viele Elemente aus Indie-Pop, Rock, Soul und R'n'B.
Patina Records (30. August)
Statement-Rap Banger, Dance-Hits und eine Menge Hunger – dafür steht das Dortmunder Rap-Kollektiv Patina Records. Die Künstlerinnen überzeugen durch ihre Vielfalt an Einflüssen und Hintergründen, die innovativ zu einem Sound verknüpft werden, der keinem zweiten gleicht und in keiner Playlist fehlen darf. Hier trifft ignorante New-Wave auf OG-Deutschrap, Techno auf die 80er und Ohrwurm-Hooks auf Bars, die nur darauf warten, in Social-Media-Captions verewigt zu werden. Eine Konstellation, die trotz ihrer Unterschiede eine gemeinsame Vision verfolgt, die dauerhaft am Zahn der Zeit kratzt, ohne ihm blind zu folgen.
KARMAKIND (6. September)
Wie ein neugieriges Kind erkunden KARMAKIND die Welt der elektro-organischen Live-Musik und komponieren eine Fusion aus Gesang, Flöte, Gitarre und synthetischen Klängen. Malmeditativ, mal verspielt, mal kraftvoll und energisch – alles kann passieren. Genregrenzen verschwimmen in einer transkulturellen Mischung aus Downtempo, Organic House- und Indie Dance. Dabei bleibt immer wieder Raum für das überraschende Element der Improvisation. Mit Texten auf Arabisch, Kurdisch, Deutsch, Englisch und Spanisch entstehen experimentelle, tanzbare und fantasievolle Sets, die euch auf eine verträumte, verbindende und energetische Reisemitnehmen.
Zainab Lax & Areezo Rezvani (13. September)
Sanfte Harfenklänge treffen auf die schwebenden Töne der Santur und erschaffen eine musikalische Reise zwischen Tradition und Moderne.
Zainab Lax (Harfe) ist eine vielseitige Multiinstrumentalistin und Musiktherapeutin aus Deutschland. Seit ihrem siebten Lebensjahr spielt sie Harfe und erweiterte ihre musikalische Reise später um orientalische Instrumente wie die indische Sarod und die persische Tar. Mit Wurzeln in Deutschland, der Türkei, Afghanistan und Turkmenistan nutzt sie Musik als Mittel der Selbstfindung und des Empowerments, insbesondere für Menschen mit Fluchterfahrung.
Arezoo Rezvani (Santur) aus dem Iran begann mit 18 Jahren das persische Hackbrett Santur zu spielen. Bereits 2006 wurde sie in Isfahan als „Talent des Jahres” ausgezeichnet. Sie studierte persische Musik im Iran. In den Jahren 2019/2020 hat sie als Zusatzausbildung den Zertifikatslehrgang Musikpädagogik an der Landesmusikakademie NRW in Heek erfolgreich absolviert. Sie leitet einen persischen Chor. Heute begeistert sie mit ihrem ausdrucksstarken Spiel auf der Santur auf Bühnen in ganz Europa.
MARNELE (20. September)
MARNELE macht es anders. Die aus Bochum stammende Newcomerin hat sich dazu entschieden, sich nicht entscheiden zu müssen – zwischen Punchlines und Poesie, Reflexion und Kampfgeist, Schwermut und Selbstermächtigung, unmissverständlichen Ansagen und metaphorisch-verschlüsselten Botschaften. MARNELE, das ist zeitlose Dichtkunst, die in zeitgemäßem Rapgesang Ausdruck findet; das ist ein scharfer, nachdenklicher, weltverschmerzter Blick nach Draußen und ins Selbst; das ist ein bisschen Ruhrpott und ein bisschen Paris. Was immer gleich bleibt? MARNELEs Musik spielt in abgedunkelten Räumen und nächtlichen Settings, ist stets umhüllt von einer abgründig-geruhsamen Text-, Sound- und Bild-Ästhetik. Gleichzeitig ist da immer eine unbändige Energie, die nur selten ins Verträumte kippt – eine vor Dringlichkeit strotzende lyrische und stimmliche Schärfe, die surreal in ihren Bann zieht.
Anreise und Anfahrt
Jahrhunderthalle Bochum
An der Jahrhunderthalle 1
44793 Bochum
Barrierefreiheit am Spielort
